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Posts Tagged ‘Gegenteil von durstig’

Gegenteil von durstig„Möchten Sie noch etwas zu trinken?“

„Nein danke, ich bin … ähm … ich bin … ja, was bin ich eigentlich?“

Hmm,  wunschlos glücklich? Sagen zwar manche, meint aber keiner. (Als undankbare Krone, mit der wir uns der Schöpfung quasi selbst aufgesetzt haben, sind wir nicht so leicht zufrieden zu stellen.)

Schmöll? So wie es ein gewisser Werner Schmöll der Duden-Redaktion 1975 vorgeschlagen hat? Tsss! Da könnte ja jeder kommen.

Sitt und satt

Es gibt tatsächlich ein Adjektiv für den Zustand des Nicht-mehr-Durstigen, aber erst seit knapp zehn Jahren: Da Begriffe wie ‚undurstig‘ oder gar ‚abgefüllt‘ etwas hölzern (respektive steif) wirken, wurde (mehr …)

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An die Dudenredaktion
Abt. Neue Worte

Betr. Anregung

Sehr geehrte Herren!

Mir ist aufgefallen, daß die deutsche Sprache ein Wort zu wenig hat. Wenn man nicht mehr “ hungrig “ ist, ist man “ satt “ . Was ist man jedoch, wenn man nicht mehr “ durstig “ ist ? Na ? Naa ? Na bitte ! Dann “ hat man seinen Durst gestillt “ oder “ man ist nicht mehr durstig “ und was dergleichen unschöne Satzbandwürmer mehr sind . Ein  k n a p p e s  einsilbiges Wort für besagten Zustand fehlt jedoch, ich würde vorschlagen, dafür die Bezeichnung “ schmöll “ einzuführen und in Ihre Lexika aufzunehmen .

Mit vorzüglicher Hochachtung
Werner Schmöll

Verfasser: Robert Gernhardt (WimS, 1975)

Anmerkung: Im Jahr 1999 hat die Dudenredaktion, dem Ansinnen Herrn Schmölls folgend, tatsächlich ein offizielles ‚Gegenteil von durstig‘ gekürt.

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