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Archive for Dezember 2009

© Carsten Grunwald/pixelio.de

„Abwrackprämie“ ist das von der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ frisch gekürte „Wort des Jahres 2009“ und damit offizieller Nachfolger nicht minder positiv besetzter Begriffe wie „Finanzkrise“ (2008) oder „Klimakatastrophe“ (2007).

Von der hartnäckigen Langlebigkeit der beiden Vorgänger konnte man sich ja erst jüngst wieder überzeugen –  siehe Kopenhagener Klima-Firlefanz oder die Kärntner Happy Hypo.

Bleibt zu hoffen, dass auch die Abwrackprämie ähnlich standhaft bleibt – mein frisch gepickerltes Auto möge mir diese Hoffnung verzeihen. Geht’s nach Herrn Duden hat sie jedenfalls gute Karten. Der deutsche Sprachführer hat das Wort des Jahres 2009 ja schon im Sommer in seine bislang jüngste Auflage übernommen. (siehe „Hey, ab in den Duden“)

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Alle, die unter diesem Titel wieder eine unsinnige RTL-Show vermuten, seien hiermit enttäuscht: Bei der von trendwatching.com veröffentlichten Rangliste handelt es sich um eine seröse Studie über das prognostizierte Konsumentenverhalten 2010. Das es am Ende wieder anders kommt, wissen wir eh alle.

Ein bisschen neugierig sind wir ja doch – und so wagen wir einen kurzen  Blick in die Glaskugel. (Trommelwirbel) Die Trends 2010:

1. BUSINESS AS UNUSUAL | Vergessen Sie die Rezession: Die gesellschaftlichen Veränderungen, die 2010 dominieren werden, wurden lange bevor wir vorübergehend in den Abgrund starrten in Bewegung gesetzt. Auch wenn die Rezession endet, (mehr …)

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jugendwort 2009 hartzenAnfang des Jahrtausends gab es in unserem nördlichen Nachbarland kaum eine elegantere Art vom Small Talk ins Tacheleske überzugehen, als seinem Gegenüber unschuldigen Gesichts die Wort-Zahl-Kombination „Hartz IV“ zum Fraß vorzuwerfen.  Prompt wurde der bewährte Party-Eisbrecher von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum Wort des Jahres 2004 gewählt.

Nun hat’s also auch das zugehörige Verb geschafft: „Hartzen“, salopp für „arbeitslos sein“ oder einfach nur „rumhängen“, wurde unter 45.000 Einsendungen unter die Top 15 für das Jugendwort des Jahres 2009 nominiert. Aus diesem erlauchten Kreis wählte eine Jury vor kurzem den diesjährigen Gewinner sowie die Plätze zwei bis fünf.

Auch ein bisschen rot-weiß-rotes Brustklopfen sei erlaubt: Immerhin Rang 2 ging (mehr …)

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Mathematik und Moral – ja wie denn? Aufgedeckt wurde der innige Zusammenhang dieser beiden an sich sehr unterschiedlichen Disziplinen von John von Neumann, dem Erfinder der mathematischen Spieltheorie. (Nicht zu verwechseln übrigens mit Alfred E. Neumann.)

Diese hochmoderne mathematische Theorie erlaubt das Verhalten von Menschen mit Zahlen darzustellen: je nachdem ob man sich für den persönlichen Vorteil oder für den der Gemeinschaft dienenden Nutzen entscheidet.

Ihre Anwendungen erlebte die Spieltheorie anfänglich beim Militär: in der Kubakrise beriet die RAND Cooperation John F. Kennedy mit Hilfe (mehr …)

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