Feuerzangenbowle

Was haben Sex, Ass und USA gemeinsam?

19. Juni 2009 · Kommentar schreiben

No 'Sex' and 'USA'Alle Drei sind auf den sogennanten ‘vanity plates’ in Saudi-Arabein verboten. Dabei geht’s um nichts anderes, als um die auch bei uns sehr beliebten Wunschkennzeichen (an denen Sigmund Freud übrigens sicher seine Freude gehabt hätte – ‘Outing per Auto’). Selbige zieren im könglichen Wüstenreich, in dem es neben Sand und Öl vor allem jede Menge Schotter gibt, nämlich auch je drei lateinische Buchstaben – nebst arabischen Schriftzeichen, versteht sich.

Und da die jungen Scheichs nicht nur den Kapitalismus selbst, sondern auch die Sprache der Kapitalisten ziemlich trendy finden, sind es oft kurze englische Wörter, die auf den Blechschildern der Nobelkarossen prangen.

Doch jetzt hat der arabische Amsthengst gewiehert: Seit einem knappen Jahr dürfen die reichen Saudis ihre Audis (welch Wortspiel) nicht mehr mit sogenannten ‘verbotenen Wörtern’ schmücken. Und dazu zählen neben so ekeligen Schmuddelbegriffen wie ‘bad’, ‘but’ oder ‘nut’ eben auch die google-Top-Keywords ’sex’ und ‘ass’. Und eben ‘USA’. Krass, was?

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