Der von Thomas Bernhard kreierte und im vergangenen Jahr, just durch das Ableben zweier prominenter Politiker, zu neuem Leben erweckte „Lebensmensch“ wurde von einer 5.000-köpfigen Jury zum österreichischen Wort des Jahres 2008 gekürt. Auf den Plätzen landeten mit den „Krochan“ Österreichs jüngste Oide und die vielgescholtene und die, weil Wahlen reiner Zeitvertreib sind, wiedergewählte „Wachteleierkoalition“.
Interessant: Der Lebensmensch war auch in der Kategorie „Unwort des Jahres“ am Start. Dort siegte jedoch ein Begriff, der wie kein anderer für die vortreffliche Chuzpe, mit der gewiefte Bankiers uns Ahnungslose Verluste als Profit verkaufen, steht und sich seit Herbst vergangenen Jahres besonders befremdend annimmt: „Gewinnwarnung“.
Wort und Unwort
6. März 2009 · Kommentar schreiben
Kategorien: Wissenswertes
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